AUSWAHL

Kölner Illustrierte, Juli 2002
" ... In anderen Bildern bricht Michael Lauterjung die Gegenständlichkeit von Geschirr, Putzmittelflaschen oder Obst durch abstrakte Hintergründe. Die strenge Komposition und penible Malweise erinnern an die "Neue Sachlichkeit" der zwanziger Jahre, aber durch die gleichzeitige Tendenz zur Abstraktion ruft Lauterjung bildnerische Widersprüche hervor. Er stellt damit die ästhetische Einheit des klassischen Tafelbildes in Frage. Die vertraute dingliche Wirklichkeit und die aktuelle Bildwahrnehmung sind nicht mehr deckungsgleich. Es sind nur scheinbar traditionelle Stilleben, die Lauterjung dem Betrachter bietet. ... Jürgen Raap

Frankfurter Neue Presse, 27. Mai 2002
"....die 14. art frankfurt hat mit 184 Galerien aus zehn Ländern auf dem Messegelände in der neuen Halle 3 eröffnet. ..... Jux in Reinkultur:... auch die pneumatischen Gummisäulen (bei Jansen), die, scheinbar ehern, mindestens Knossos spielen, aber in Wirklichkeit im Wind wippen...."

Kölner Stadt-Anzeiger, 13. Dezember 2001
"Christiane Schmict zeigt, dass unser Gefühl für die (moderne) Wirklichkeit von einem Konglomerat aus Bruchstücken bestimmt ist. Die malerisch bearbeiteten fotografischen Splitter verwickeln uns in ein unübersichtliches Potpourri der Eindrücke und Erinnerungen.........Die vielen kleinen Szenen fügen sich zu einem Ganzen zusammen, in dem nichts zwingend, aber vieles möglich ist. Auf die Bereitschaft zu einer schweifenden Aufmerksamkeit kommt es an, in der eines zum anderen führt und wieder zurück. Und so kann die Galerie zu einer Art frei flottierenden Assoziationszone werden, in der gerade die sanfte Unbestimmtheit der Motive die Betrachter unmerklich dazu bringt, die Bilder der eigenen Erinnerung "scharf" zu stellen.

Kölner Stadtanzeiger, 30. Oktober 2001
".....Wegsperren als Fantasiebrocken, die der gewöhnlichen Funktionsästhetikdes Gummis Poesie einhauchen.... Erscheinen die riesigen "aufgeblasenen" Gummisäulen doch eher wie ein bildhauerischer Gag aus dem Repertoire moderner Industrie-Ästehtik, knüpfen die kurios unbekannten Fremdkörper an die uralte künstlerische Miesterschaft an, die den (Luft-)Hauch des menschlichen Lebens mit dem Hauch der Welt verbindet."

Kölner Illustrierte, November 2001
"
Harry Hauck, Meisterschüler der Berliner Kunstakademie, konzipiert "pneumatische Rauminstallationen".....Hauck hält sich exakt an die Vorlage romanischer Kapitelle, aber gleichzeitig stellt er die Säule als architektonisches und bildhauerisches Prinzip in Frage. ..."Raum im Raum" lautet das Thema: Denn als plastische Hüllen umfassen die Sklupturen einen (Innen)-Raum, und gleichzeitig verändern sie den äußeren (Ausstellungs)-Raum."

Kölner Stadt-Anzeiger, 16. August 2001
"... Auf diese Weise konfrontiert
Max Benz den glatten, "perfekten" Schein des Zeitgeistes mit den schroffen Spuren des malerischen Handwerks - überraschende Synthese von digitaler Fotografie und Malerei. ... Poppg-frisch kehrt Benz sich in seinen Arbeiten von der Kunst-Schwere ab, Ironisierung und Oberflächenzauber greifen ineinander. Dass der Künstler statt seiner Signatur einen industriell gefertigen Kunststoff-Button - individuell gefertigt - auf die Bilder setzt, bekräftigt seinen Anspruch auf Teilhabe an zeitgemäßer Ästhetik. Genau dieser Ansatz interessiert die Galeristin Alexa Jansen: "Wie lässt sich die klassische Malerei mit den neuen Medien weiterführen?"

Express, 3. August 2001
"
Benz verfremdet die Realität......"

Prinz, August  2001
"Der Kölner Künstler
Max Benz zeigt seine Variante moderner Malerei....."

Kölner Illustrierte, August 2001
"...
Max Benz´ Bilder irritieren unsere vertrauten Sehgewohnheiten.... Die Ausstellung bietet eine poppig-frische Abkehr vom altbackenem handwerklichen Geniekult, gleichzeitig aber auch eine Ironisierung der Industrialisierung von Kunst."

Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Juni 2001
"Still, zart und eine Spur unheimlich ist das Bild des Menschen, das uns in den Skulpturen und Wandobjekten von
Roland Kohlhaas entgegentritt.... In ihrer unscheinbaren Balance aus grober und feiner Formgebung erfassen Kohlhaas´ Skulpturen den unverwüstlichen Block Menschlichkeit, der durch alle Zeiten und Kulturen hindurchgeht. Bei seiner stummen plastischen Leibreflexion findet Kunst eine Möglichkeit, menschliche Verletzlichkeit anzuerkennen und zugleich mit ihr zu versöhnen."

Prinz, Juni 2001
"In dieser Dialogausstellung treffen die archaisch anmutenden Skulpturen des Kölner Bildhauers
Roland Kohlhaas auf die poetische Malerei von Max Höfler. Der Kölner Künstler montiert souverän Malerei, Fotografie, Video und Text zu geschmackvollen, häufig sehr spaßigen Konstellationen."

Kölner Illustrierte, März 2001
..."
Lars Käkers fotorealistische Porträts sind Ausschnitte aus pornografischen Fotografien - die Mimik der Darstellerinnen ist mal gespielt lasziv, mal angestrengt. Im simulierten Gesichtsausdruck entlarvt sich das Geschehen, das selbst nicht sichtbar ist. Käker unterläuft die Ästhetik der Pornografie..... Lars Käker macht diese Personen wieder zu Subjekten, gibt ihnen ihre Individualität zurück. ..."

Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Februar 2001
"Was sucht ein Künstler anderes als das Moment des Spektakulären, wenn er Motive aus Pornos in die bildende Kunst überträgt?... Warum sucht
Lars Käker die gewusste Anspielung and Obzönes als plakativen Bildreiz? Und warum macht er den Galerieraum mit einer roten Samtdrapierung darüber hinaus noch zum Pseudo-Bordell? Das ist weder provokativ noch aufklärend, es ist nicht witzig und nicht einmal malerisch brillant. Es ist schlichtweg lächerlich."

Express, 5. Februar 2001
"... Der Porno wird zu Kunst, jedenfalls, wenn der Maler
Lars Käker zum Pinsel greift. "Porntraits" heißt seine Serie gemalter Lustschreie, die er bis zum 10. März in der Kölner Galerie Alexa Jansen ausstellt. ... Die Kunstwelt gerät bei den Porntraits des Essener Künstlers ins Schwärmen. ....."

Prinz, Januar 2001
"Hat die Pornografie ein Gesicht?" Der in Essen lebende
Lars Käker ist dieser Frage auf unkonventionelle Weise nachgegangen. ... Der merkwürdig intensive Blickkontakt der Porträtierten mit dem Betrachter ist dabei besonders auffallend...."

WDR 5, Hörfunk, 4. November 2000
Reportage über die Galerie und ein Gespräch mit
Alexa Jansen über junge Künstlerinnen.

Sat 1, "Echt wahr", 14. Oktober 2000
Reportage über die Photoarbeiten von
Ted Green und seine Ausstellung in der Galerie.

Kölner Stadt-Anzeiger, 7. September 2000
"...Rostiger Stahl und der blau eingefärbte Beton ergeben in dieser Kombination einen wirkungsvollen Kontrast, spielen einander zu wie Erde und Himmel. Zwischen diesen beiden Polen ruht auch die monumentale Installation, die die belgische Künstleri
Charlotte Marchal im Hof der Galerie geschaffen hat....."

Kölner Stadt-Anzeiger, Ticket, 1. September 2000
"Sie wirken leicht und graziös, die Werke der belgischen Bildhauerin
Charlotte Marchal, obwohl sie aus schwerem Material geschaffen sind: Beton und Stahl. Damit überzeugen sofort die Objekte, die in den Innenräumen der Galerie Alexa Jansen zu sehen sind. Im Hinterhof der Galerie wird es monumentaler: 45 Stahlstehlen, jede 1,75 m hoch und mit blauen Platten und einem Naturstein versehen, beeindrucken nicht nur beim ersten Blick.........."

Kölnische Rundschau, 18. Juli 2000
"Von fröhlicher Buntheit und Zeichenhaftigkeit sind die früheren Bilder
Domachowskis von 1998, doch verhalten und der Monochromie zustrebend die neuen großen Formate. ... Ein helles Rot schimmert irgendwo noch durch, und ähnlich, wie hier der Blick eine Schicht tiefer zu dringen vermag, geht es in der Galerie selbst, wo sich durch das ebenerdige Fenster der Ausblick auf einen kunstgestalteten Hinterhof (mit Bildern von Lorenzo Valverde) wie in eine Plein-Air-Ausstellung unvermutet auftut."

Kölner Stadt-Anzeiger, 27./28. Mai
"In
Greens Mikrofotokosmos wird die Natur nicht mehr als der Stoff gesehen, aus dem alles Leben wächst, sondern als ästhetisches Ereignis....Fundstücke kombiniert der in Düsseldorf lebende Kalifornier (Jahrgang 1963) zu leuchtenden Strukturgeflechten, in denen ihre frühere Bedeutung nur noch ein rätselhafter Schimmer ist......".

Kölner Stadt-Anzeiger, 18./19. März 2000
"Farbe und Form, Meditation und Medium - im Spannungsfeld solcher Begriffe bewegt sich
Lorenzo Valverdes künstlerisches Schaffen, das derzeit in der Galerie Alexa Jansen zu begutachten ist. ... Die Farbwirkung gehorcht einer sanftpulsierenden Rhytmik, ihre Frequenz kann vom Betrachter sinnlich unmittelbar erfarhen werden.......

Kölner Stadt-Anzeiger, 11. Februar 2000
"...Aus dem malerischen Dunkel der Bilder
Christiane G. Schmidts tauchen Bedeutungen auf wie die Schemen der Erinnerung. ...Persönliche und kulturelle Erinnerungen, individuelle und gesellschaftliche Geschichten durchkreuzen einander...."

Kölnische Rundschau, 26. Januar 2000
"...
Christiane G. Schmidt setzte für die zweiteilige "Seifenoper" Kernseifestücke auf Büttenpapier über ein Jahr lang dem Wetter aus. Die Verwittterung des Materials sowie sein Abdruck auf Papier können nun in der Galerie betrachtet werden: Staunen über die Veränderungen, Interesse an den Spuren einer Verwandlung, ästhetischer Genuss bei seinem Anblick...."

Prinz, Dezember 1999
"Sechs junge Künstler aus Köln, Berlin und Düsseldorf zeigen in der Galerie Alexa Jansen, wie weit der Begriff "Papierarbeiten" eigentlich gefasst ist: Ob man dabei gleich wie der Kölner
Max Benz einen Tintenfisch nebst Tinte als Arbeitsgerät verwenden muß, ist eher fraglich. Ted Green arrangiert aus Fundstücken eine außerirdisch anmutende Welt, während der Aachener Zeichner Guido Rombach sich mit klassischen Karikaturen befaßt. Der Kölner Bildhauer Roland Kohlhaas zeigt Radierungen und Zeichnungen geometrischer Formen. Christiane G. Schmidt spielt mit Harmonie und Disharmonie. Marcus Sendlinger präsentiert seine Vorstellung von Landschaftsmalerei."

EXPRESS, 11. Dezember 1999
"...So "malt" der Kölner
Max Benz: Mit einem echten, toten Tintenfisch. "Sepia-Serie" hat der Meisterschüler von Markus Lüpertz seine Bilder genannt. "Das ist geschmacklos", schimpft Thomas Schröder, der Pessesprecher des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn, als EXPRESS ihn von der Ausstellung informierte: "So etwas ist nicht zu tolerieren." Galeristin Alexa Jansen kann die Aufregung nicht verstehen: "Das Tier ist doch nicht aufgeschnitten worden, es blutet nicht, es bleibt völlig unversehrt."...

Kölner Stadt-Anzeiger, 30. November 1999
"...
Marcus Sendlingers in der Galerie der Newcomerin Alexa Jansen ausgestellten Bilder schwanken zwischen der Dynamisierung und der Besänftigung des Blickes. Die Farbklänge der Landschaft (horizontal) lassen sich darin ebenso erkennen wie formale Variationen zur Vielfalt der Farbpalette (vertikal).....

Kölnische Rundschau, 22. September 1999
"Die Kölner Kunstszene ist um einen Ausstellungsraum reicher. Vergangene Woche eröffnete in der Nähe des Barbarossaplatzes die Alexa.Jansen.Galerie. Internationale junge Künstler, Malerei und Bildhauerei stehen auf dem Programm. Mit der Rückbesinnung auf die traditionellen Medien möchte die Galeristin einen Gegenpol schaffen zur dekorativen "Design-Event-Kultur"......"